
Gastrointestinale Stromatumoren (GIST) sind mit deutschlandweit ca. 800 bis 1.200 Neuerkrankungen eine eher seltene Krebserkrankung. Sie sind etwa 100-mal seltener als Brust- und Prostatakrebs, die beiden häufigsten Krebserkrankungen in Deutschland. Mehr als die Hälfte der Tumoren entstehen im Magen, knapp ein Drittel im Dünndarm. Die Speiseröhre, die Bauchhöhle oder Organe außerhalb des Bauchraums sind nur selten Ausgangspunkt der Erkrankung. In der Regel tritt die Erkrankung erst nach dem 40. Lebensjahr auf, das Durchschnittsalter der Betroffenen liegt bei etwa 60 Jahren. Männer sind etwas häufiger betroffen als Frauen. GIST-Erkrankungen im Kindesalter sind extrem selten.