
GIST bereiten oft über lange Zeit keine oder nur geringe Beschwerden. Bei bis zu der Hälfte der Patienten ist der Tumor bei der Diagnose deshalb oft nicht mehr operabel oder hat bereits Tochtergeschwulste (Metastasen) gebildet. Dieses Stadium wird als fortgeschrittener GIST bezeichnet.
Für diese Patienten ist eine langfristige Behandlung mit Tyrosinkinasehemmern die Therapie der Wahl, um das Wachstum von Tumor und Metastasen aufzuhalten oder die Geschwulste sogar zu verkleinern. Um einen optimalen Therapieerfolg und möglichst hohe Lebensqualität zu erzielen, gehören moderne Diagnoseverfahren wie Bildgebung und Mutationsanalyse ebenso zur Behandlung wie regelmäßige Nachsorge- und Kontrolluntersuchungen.