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Infografik: Wer macht was bei GIST?

 

Gastrointestinale Stromatumoren (GIST) zeigen keine typischen Beschwerden und werden deshalb oft erst in fortgeschrittenen Krankheitsstadien diagnostiziert. Diese Infografik gibt einen Überblick, welche Fachärzte bei Diagnose und Therapie von GIST zusammenarbeiten.

Infografik: Wer macht was bei GIST?

Abb.: Ausschnitt aus der Infografik "Wer macht was bei GIST?" (Klicken Sie auf das Bild, um die komplette Infografik zu sehen)

Kann der Hausarzt im Rahmen seiner Möglichkeiten die Ursache für die Beschwerden des Patienten nicht abklären, überweist er zur weiteren Diagnostik an Spezialisten. Hierzu gehören z. B. der Radiologe (Röntgenfacharzt) oder der Gastroenterologe (Magen-Darm-Spezialist).

Wird im Rahmen bildgebender Untersuchungen wie CT oder MRT oder bei der Magen-Darm-Spiegelung ein Tumor gefunden, muss dieser durch eine Gewebeuntersuchung bestätigt werden. Hierfür erfolgt die Überweisung an einen Chirurgen, der, wenn möglich, den Tumor vollständig entfernt oder aber eine Gewebeprobe entnimmt. Diese schickt er an einen Pathologen, der das Gewebe genau untersucht und die Ergebnisse an den Chirurgen weitergibt.

In der Regel teilt außerdem jeder Spezialist dem überweisenden Hausarzt die Untersuchungsergebnisse mit und gibt zugleich eine Empfehlung für weitere Maßnahmen. Wurde vom Pathologen die Diagnose GIST bestätigt, so überweist der Hausarzt den Patienten zur Behandlung der Krebserkrankung an den Onkologen (Krebsspezialist). Dieser empfiehlt gegebenenfalls eine therapiebegleitende Betreuung durch einen Psychoonkologen und den Sozialdienst. Der Hausarzt erhält vom Onkologen weiterhin regelmäßige Informationen über den Therapieverlauf.

 

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Quelle: Casali PG, Blay JY. Gastrointestinal stromal tumours: ESMO Clinical Practice Guidelines for diagnosis, treatment and follow-up. Annals of Oncology 2010; 21 (Supplement 5): v98-v102.
Stand: 26.04.2011
Autoren: Ruth Wissler, Michaela Spaeth-Dierl

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